Flurnamensammlung Holzhausenvon Otto Beck (*1927 +2004)
11 Gähnender Stein, Kunofelsen (mü)
Lage: Der steile Felsabbruch gegen das Neckartal und Sulz und die Bergfelder Klinge bildet den fast rechtwinkligen "Gähnenden Stein" (gehnender Stoà). Geologisch führt eine Verwerfung zur Bergfelder Klinge zum Einbruch (Graben) unterhalb des Felsens. Verwerfung und Verkarstung öffnen und vertiefen diese Spalte immer mehr. Vielleicht hatte auch die Sprengung des Saline-Stollens (1945/46) durch die Franzosen zur Erweiterung beigetragen. Am Fußweg vom Gähnenden Stein nach Sulz ist die Erweiterung deutlich zu erkennen. Namensnennungen in historischen Dokumenten:
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Name: gähnen = den Mund weit aufsperren; große Spalte zwischen der Felswand und dem "Bärentanz" gäh = jäh = steil abfallend, abschüssig, z.B. "dachgäh". |
Kunofelsen benannt nach Graf Kuno von Üxküll-Gyllenband |
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