Holzhausen

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Aktuelle Termine

Einladung zu einer Öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Holzhausen
Am Dienstag, 23. Januar 2018 um 18.00 Uhr findet eine öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates statt.
Treffpunkt vor dem Rathaus bezüglich Ortsmittelpunktgestaltung

T a g e s o r d n u n g

1. Einwohnerfragestunde (ab 18.30 Uhr im Sitzungssaal)

2. Ortsmittelpunktgestaltung Holzhausen – weiteres Vorgehen

3. Antrag von Lutz Strobel auf Ausscheiden als Ortsvorsteher und Ortschaftsrat zum 30. April 2018 gemäß § 16 Abs. 1 Ziff. 4

4. Nachrückeverfahren in den Ortschaftsrat

a.) Feststellung eventueller Hinderungsgründe für Frau Brigitte Wegenast auf Nachrücken in den Ortschaftsrat zum 01. Mai 2018

5.  Ökokonto Holzhausen – Abwicklung 2018

6.  Bauangelegenheit

Antrag auf Aufstockung der Verwaltung um ein 4. Obergeschoss sowie die Vergrößerung der Kalthalle, Heubergstraße 2, Sulz-Holzhausen

7.  Bekanntgaben

8. Anfragen der Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte

 

Zu dieser Sitzung darf ich interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen.

Lutz Strobel

Ortsvorsteher

Bericht zur Sitzung des Ortschaftsrates Holzhausen vom 08. November 2016 Drucken E-Mail
1.)        Bürgerfragestunde

Hier lagen keine Anfragen vor.

 

2.)        Ortseingangsschilder „Herzlich Willkommen“ einschließlich Veranstaltungshinweisen

Ortsvorsteher Lutz Strobel stellte die Vorschläge für die Ortseingangstafeln vor.

Ziel ist es, die Besucher von Holzhausen herzlich zu begrüßen und auf dieser Tafel soll auch die Möglichkeit geboten werden, Veranstaltungen dort anzubringen. Die Konzeption sieht dies so vor.

Diese Konstruktion samt Entwurf verursacht Kosten von ca. 6.000 Euro, die über das    Ortsbudget abgewickelt werden könnten und ggf. mit Spenden von Firmen und Ver  einen.

In der Diskussion wurden die Entwürfe insgesamt als sehr positiv bewertet.

OR Armin Hipp könnte sich vorstellen, die Konstruktion herzustellen. OR Armin Hipp wird hierzu nun eine Skizze und ein Angebot machen.

OR Gregor Plocher wird bei Herrn Dieter Grabs anfragen, ob eine solarunterstützte Beleuchtung dieser Ortseingangstafeln möglich wäre

Der Ortschaftsrat stimmte der Anschaffung dieser Ortseingangstafeln grundsätzlich zu. OR Armin Hipp wird hierzu nun eine Skizze und ein Angebot machen.

OR Gregor Plocher wird bei Herrn Dieter Grabs anfragen, ob eine solarunterstützte Beleuchtung dieser Ortseingangstafeln möglich wäre

3.)        Bauangelegenheiten

a.)   Baugesuch auf Anbau eines Wintergartens sowie eines Vordachs im Eingangsbereich und Neubau eines Carports, Tiefental 1

Ortsvorsteher Lutz Strobel zeigte und erläuterte die hierzu eingereichten Planunterlagen.

Dieses Bauvorhaben befindet sich im Außenbereich. Somit erfolgt die baurechtliche Bewertung dieses Bauvorhabens nach § 35 Baugesetzbuch (BauGB). Die Privilegierung seitens des Landwirtschaftsamtes des Landratsamtes Rottweil liegt vor.

Nach kurzer Diskussion fasste der Ortschaftsrat einstimmig folgenden

Empfehlungsbeschluss

Der Ortschaftsrat empfiehlt die Erteilung des planungsrechtlichen Einvernehmens zu diesem Bauvorhaben.

4.)        Bekanntgaben

a.)   Ortsmittelpunktgestaltung Holzhausen

Ortsvorsteher Lutz Strobel gab bekannt, dass am 05.12.2016 der Gemeinderat der Stadt Sulz am Neckar über die Vergabe der Ingenieurleistungen zur Schaffung des Ortsmittelpunktes von Holzhausen an das Büro Freiraumconcept aus Rottenburg am Neckar beraten wird. Danach wird der Ortschaftsrat sich intensiv mit dem Stadtbauamt und dem Büro freiraumconcept aus Rottenburg am Neckar über die Planung unseres Ortsmittelpunktes beraten. Der Zuschuss aus dem LEADER-Programm liegt vor. Die im Haushaltsplan 2016 bereitgestellten städtischen Mittel werden auf 2017 übertragen.

Der Ortschaftsrat nimmt hiervon Kenntnis.

b.)  Dorfgemeinschaftsraum

Ortsvorsteher Lutz Strobel konnte bekannt geben, dass für den Dorfgemeinschaftsraum ein Antrag  auf Bezuschussung aus dem Programm „Ländlicher Raum“ (ELR) gestellt wurde. Der Antrag wurde über das Landratsamt Rottweil beim Regierungspräsidium Freiburg fristgerecht auf Ende Oktober 2016 eingereicht. Städtische Mittel sind im Haushaltsplan 2016 veranschlagt und werden auf 2017 übertragen.  Eine Entscheidung über den ELR-Antrag wird im Frühjahr 2017 entschieden.

Wir danken der Stadt Sulz und Herrn Hauptamtsleiter Hartmut Walter sehr herzlich für das enorme Engagement bei der Erstellung dieses ELR-Antrages.

Herrn Landtagsabgeordneter Stefan Teufel wollen wir als Stadt Sulz am Neckar, als Ortschaftsrat und als Arbeitskreis "Dorfgemeinschaftsraum", als Vereine und Bürgerschaft dieses Projekt  am Freitag, 18. November 2016 um 16.30 Uhr bei einem Ortstermin offiziell vorstellen und Herrnn Abgeordneter Teufel auch den Antrag auf ELR-Förderung in Kopie zur entsprechenden Unterstützung überreichen.

Wir treffenuns um 16.30 Uhr beim Rathaus Holzhausen und anschließend im Sitzungssaal des Rathauses bei Kaffee und Gebäck.

Zu dieser Präsentation lade ich, so Ortvorsteher Lutz Strobel, den Ortschaftsrat und die Bevölkerung sehr herzlich ein.

Weiter eingeladen sind Herr Bürgermester Hieber, die Vertreter der Fraktionen des Gemeinderates der Stadt Sulz am Neckar, die Mitglieder des Ortschaftsrates, Herr Hauptamtsleiter Hartmut Walter,  Herr Stadtrat Dr. Heinrich von Stromberg,  Herr Stadtbaumeister  Reiner Wössner, Herr Stadtkämmerer Michael Lehrer, der Investor Jörg Sülzle, die Mitglieder des Bürger-Arbeitskreises "Dorfgemeinschaftsraum", die Familie Kipp, die Vertreter der örtlichen Vereine, Gruppen und Organisationen aus Holzhausen, die Vertreter des CDU-Stadtverbandes Sulz, Herr Ulrich Händel vom Bürgerschaftslichen Engagement der Stadt Sulz, Frau Amtsleiterin Sabrina Glöckler, Herr Jochen Steinwand vom Stadtbaamt der Stadt Sulz und die Bürgerschaft von Holzhausen.

Weiter konnte Ortsvorsteher Lutz Strobel bekanntgeben, dass wir als Dorfgemeinschaft Holzhausen aus dem Programm "Gut beraten" wieder Mittel für die Begleitung dieses Projektes beantragen werden, damit wir mit Herrn Martin Müller.Lebenswerke Suttgart dieses Projekt entsprechend örtlich weiter bearbeiten und gestalten und voranbringen können.

Dies er Antrag der Stadt Sulz auf Bezuschussung aus dem Programm Ländlicher Raum ist sehr positiv und ein klares Zeichen der Stadt Sulz für dieses Projekt "Dorfgemeinschaftsraum Holzhausen".

Der Dorfgemeinschaftsraum integriert in ein Mehrfamilienhaus mit barrierefreiem Wohnen mitten in der Ortsmitte von Holzhausen stellt für uns historische Chance der Entwicklung unserer Ortschaft dar, gerade auch wo es mehr und mehr wichtig ist, den ländlichen Raum mit seinen Stärken weiter zu beleben und attraktiv zu halten, attraktiv für Jung und Alt.-

Weiter sollen im Haushaltsplan der Stadt Sulz am Neckar für das Jahr 2017 Mittel für die Resterschließung "Holzhausen-Mitte" eingestellt werden.Durch diese abschließende Erschließung wäre die Ortsmitte und der Dorfgemeinschaftsraum bestens mit dem Neubaugebiet "Stümple", dem Kindergarten, und dem Sportgelände verbunden und umgekehrt. Dies wäre ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Ortschaft Holzhausen.

Da hoffen wir, dass der Gemeinderat der Stadt Sulz dies durch einen positiven Beschluss während der Beratungen zum Haushaltsplan 2017 unterstützt und ermöglicht. Die Spitze der Stadtverwaltung Sulz trägt dieses Projekt komplett mit. Dafür sind wir als Ortschaft Holzhausen sehr dankbar.

Somit ist dieses Projekt Dorfgemeinschaftsraum eingebunden in eine städtebauliche Gesamtkozeption und soll für Jung und Alt, für Neu- und Altbürger, für Alle ein Ort der Begegnung werden. Ein Ort der persönlichen Begegnung in einer Zeit wo dies mehr und mehr an die Seite gedräüngt wird.

Ziel ist es nun, ein Konzept mit dem Arbeitskreis „Dorfgemeinschaftsraum“ und mit dem Investor Jörg Sülzle zu entwickeln und dieses dann der Bevölkerung vorzustellen.

Dieses Bauvorhaben „Sülzle“ samt Dorfgemeinschaftsraum könnte noch besser in das gesamte Gebiet „Holzhausen-Mitte“ eingebunden werden, wenn dafür auch 2017 die Resterschließung „Holzhausen-Mitte“ erfolgt.

Der Ortschaftsrat nimmt hiervon Kenntnis.

c.)  Kindergarten-Situation – Persönliche Erklärung des Ortsvorstehers

Ortsvorsteher Lutz Strobel nahm Bezug auf eine Anfrage aus dem Ortschaftsrat zum Thema „Kindergarten“.

Es ging darum, dass Holzhausen erfreulicherweise sehr viele Kinder hat und aktuell einige unter 3 Jahre alte Kinder nicht im Holzhauser Kindergarten untergebracht werden können. Gerade einige Familien im Wohngebiet „Stümple“, die 50 m neben dem Kindergarten wohnen, können dort ihre Kinder nicht unterbringen. Das geht gar nicht. Auch ist immer wieder die Frage ob das Betreuungsangebot im Holzhauser Kindergarten dem Bedarf der Holzhauser Eltern entspricht. Ziel ist ja immer „Kurze Beine – Kurze Wege“.

Die letzte Umfrage zu den Betreuungsangeboten im Kindergarten Holzhausen im Frühjahr 2015 statt. Damals wurde der Bedarf verlängerter Öffnungszeiten (VÖ) bei den Eltern abgefragt. Die Umfrage ergab, dass lediglich 2 Familien Interesse an den VÖ-Zeiten hatten; eine Familie zog dieses Interesse sogar noch zurück, weil keine Nachmittagsbetreuung mehr möglich wäre. Dieser Bedarf ist in einer 1,5-gruppigen Einrichtung eindeutig zu gering, um die Angebotsform zu ändern.

Nachdem es in der Grundschule möglich ist, die Vorschüler aus dem Kindergarten über die Mittagspause des Kindergartens zu betreuen, besteht für diese sogar ein Ganztagesangebot in Holzhausen (Montag-Mittwoch). Die Kinder werden vom Kindergarten abgeholt und zur Nachmittagsbetreuung bis 16:00 Uhr wieder in den Kindergarten gebracht.

Jedes Jahr werden mit den Kiga-Leitungen Gespräche im Rahmen der Kindergartenplanungen (meistens im Februar/März) geführt. In diesem Rahmen werden auch Änderungswünsche bzgl. der Angebotsformen diskutiert. Die Stadt Sulz verlässt sich dabei auf die Einschätzung der Kindergartenleitung, die den direkten Kontakt zu den Eltern pflegt. Ohne ein Signal der Einrichtung und einer vorherigen Bedarfsabfrage, wird die Stadt Sulz keine Änderung der Angebotsform anstoßen.

Aufgrund der Vielschichtigkeit der Angebote ist es aus Sicht der Stadt Sulz nicht möglich, alle Angebotsformen auch in jedem Stadtteil vorzuhalten. Wie auch den Unterlagen der Kindergartenplanung entnommen werden kann, kommt es in allen Stadtteilen vor, dass nicht alle Kinder des Stadtteils, auch die Einrichtung im jeweiligen Stadtteil besuchen. Die Gründe hierfür sind sehr individuell.

Die Belegung im Kindergarten Holzhausen liegt aktuell bei 26 belegten Plätzen; insgesamt stehen 37 Plätze zur Verfügung, die im Laufe des Kindergartenjahres voll belegt sein werden. Alle 3-jährigen Kinder, die im Rahmen der Kindergartenplanung für das Kiga-Jahr 2016/2017 berücksichtigt wurden, können in Holzhausen aufgenommen werden. Es ist jedoch so, dass aktuell keine Kinder mehr ab 2 Jahren aufgenommen werden können, da ansonsten die Plätze für die 3-jährigen nicht ausreichen. Für eine U3-Betreuung stehen insbesondere in der Krippe in Renfrizhausen Plätze zur Verfügung. Gesamtstädtisch sind genügend Plätze für Kinder ab 2 Jahren bzw. ab 3 Jahren vorhanden.

Aktuell besteht aus Sicht der Stadtverwaltung Sulz in Holzhausen keine Notwendigkeit die Kleingruppe aufzustocken. Sollten zukünftig noch weitere Familien mit Kindern zuziehen oder werden weitere Plätze aus der Kernstadt benötigt, ist die Aufstockung der Kleingruppe eine Möglichkeit, die Kindergartenplätze entsprechend anzupassen.

Mir ist klar, dass nicht alle Betreuungsmöglichkeiten in jeder Ortschaft vorgehalten werden kann, so Ortsvorsteher Lutz Strobel.

Es kann jedoch nicht sein, dass wir erfreulicherweise viele Familien mit Kindern in Holzhausen gerade im neuen Baugebiet „Stümple“ haben, und diese Eltern mit ihren Kindern nach auswärts fahren müssen. Es kann nicht sein, dass wir Kinder die unmittelbar neben dem Kindergarten wohnen und deshalb auch nach Holzhausen gezogen sind, nach auswärts geben müssen, wenn sie ihr Kind mit 2 in den Kindergarten geben müssen und möchten.

Es wäre zudem eine weitere Umfrage notwendig, die auf alle Eltern mit Kindern ab Geburt ausgedehnt werden soll und nicht nur bei Eltern von Kindern, die schon ihr Kind im Kindergarten haben. Diese Umfrage sollte mit dem Ortschaftsrat abgestimmt werden.

Wir brauchen, so Ortsvorsteher Lutz Strobel, gleich ab dem Jahr 2017 die zweite volle Gruppe um auch in Holzhausen aufgrund des Bedarfs weitere Kinder unter 3 aufnehmen zu können. Wir brauchen Plätze für Kinder ab 2 Jahren, auch wenn diese Plätze quasi Kinderkrippenplätze sind. Wir haben Bedarf dafür in Holzhausen.  Der Verweis auf die Kinderkrippe in Renfrizhausen hilft nicht.

Dort sind aktuell nur wenige Kinder vorhanden. Daher müssen Überlegungen angestellt werden, dort wo der Bedarf ist Plätze, auch für Kinder unter 3 Jahren anzubieten und das Personal entsprechend anders einzusetzen. Dies ist ja normalerweise gute Praxis bei der Stadt Sulz.

Für Berufstätige ist eine Betreuung für Kinder ab 2 Jahren in Holzhausen so gut wie nicht möglich! 15 Stunden wöchentlich  ist viel zu wenig.

Die Krippe in der Kernstadt ist zudem für das kommende Jahr voll belegt.

Wir sollten dieses Thema dringend mit der Stadt Sulz und dem Kindergarten Holzhausen abzustimmen um eine örtlich funktionierende Lösung ganz nach dem Motto „Kurze Beine – Kurze Wege“ zu bekommen.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis und unterstützt dieses weitere Vorgehen nachdrücklich.

d.)  Wasserversorgung in Holzhausen

Ortsvorsteher Lutz Strobel führte aus, dass Holzhausen an zwei Wasserversorgungen hängt. Der „alte Ortskern“ bis zur Oberen Straße und Teil der Sulzer Straße und Teil der Holzhauser Hauptstraße bekommen von der Niederzone, der eigenen Wasserversorgung im Neckartal ihr Wasser. Dieses Wasser ist fast komplett unbehandelt, sehr gesund, jedoch sehr hart. Mit 27° dH ist das Wasser der Niederzone das härteste Wasser.

Die weiteren Bereiche von Holzhausen erhalten Wasser von der Hochzone, also Wasser von der Reinau bei Hopfau. Dort wurde im Zuge des Anschlusses von Dürrenmettstetten eine Enthärtungsanlage eingebaut.

Durch eine vor 3 Jahren eingebaute Enthärtungsanlage im Wasserwerk Aistaig der Wasserversorgung Kleiner Heuberg, die einen weiteren Teil der Stadt Sulz mit Wasser, vorallem im Bereich Mühlbachtal , versorgt, wurde der Wasserpreis erhöht. Nun steht durch die umfangreichen Baumaßnahmen „Anschluss von Dürrenmettstetten an die Wasserversorgung Reinau“ und die dort im Wasserwerk Reinau erfolgen Modernisierungen einschließlich neu eingebauter Enthärtungsanlage eine weitere Erhöhung des Wasserpreises an.

Ein Wasserpreis gilt für alle Haushalte im Stadtgebiet gleich. Dies bedeutet die Haushalte im Bereich „Tiefzone“, die sehr hartes Wasser beziehen, zahlen die Maßnahmen für weicheres Wasser anderer Bereiche der Stadt Sulz mit.

Die Haushalte, die Wasser der Tiefzone beziehen, müssen bislang selbst, wenn sie es möchten, auf eigene Kosten Enthärtungsanlagen in ihrem Gebäude einbauen. Zahlen quasi doppelt. Die Enthärtungsanlage in der Reinau und in Aistaig über den Wasserzins und dazu die eigene private Enthärtungsanlage.

Wie gehen wir nun als Ortschaft mit dieser Situation um?

Größtes Ziel muss es immer sein, die eigene Wasserversorgung im Neckartal zu erhalten. Eine Versorgung von ganz Holzhausen mit Wasser aus der Reinau wäre technisch einfach zu lösen. Wir sollten aber, so Ortsvorsteher Lutz Strobel, unsere eigene Wasserversorgung nicht aufgeben.

Nun ist für mich die Frage, ob es möglich ist,  das Wasser von der Hoch- und Niederzone zu mischen,um dadurch die Härte des Wassers zu drücken. Ob dies technisch und von der Wasserqualität geht, wird derzeit geprüft.

Ob wir dies dann, wenn es möglich wäre, wollen und was dies für Ausirkungen hat, muss im Ortschaftsrat und mit den Bürgern besprochen werden, so Ortsvorsteher Lutz Strobel.

Weiter sollte geprüft werden, ob es technisch und finanziell möglich ist, auch in der Wasserversorgung Neckartal (Niederzone) eine Enthärtungsanlage einzubauen. Ob dies, für den Fall das es umsetzbar wäre, das gute und reine Wasser verändert und quasi beeinträchtigt, muss auch geprüft werden.

Die gesamte Thematik muss trotzdem, dass es nur gut 100 Haushalte betrifft, besprochen werden.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

e.)  Laden

Ortsvorsteher Lutz Strobel konnte ausführen, dass er mit der Familie Schwind in Kontakt ist wegen der Veräußerung des Ladengeschäftes. Auch mit Nutzern dieser Ladenfläche ist er, so Ortsvorsteher Lutz Strobel, im Kontakt.

Wir alle bleiben an diesem Thema dran, in Holzhausen den Laden wieder betreiben zu können.

 

f.)    Busverkehr auf der Holzhauser Steige

Ortsvorsteher Lutz Strobel nahm Bezug auf den Beschluss des Ortschaftsrates vom Frühjahr dieses Jahres.

Am 29. September 2016 fand ein Termin hierzu statt, an dem Herr Ortschaftsrat Gregor Plocher als Stellvertretender Ortsvorsteher dran teilnahm.

Anlass des Termins war der wiederholte Vorschlag des Ortschaftsrats Holzhausen die Holzhauser Steige für den Busverkehr zu sperren. Die

wesentliche Punkte wurden von OR Gregor Plocher bei der Verkehrsschau am 29. Sept kurz vorgetragen.

Herr Decker von RVS Südwestbus  informierte die Anwesende über die Konsequenzen einer Fahrplanänderung:

−          50 km Strecke mehr am Tag / Fahrplanänderung mit Auswirkungen für

Ruhezeiten der Busfahrer, evtl. Verspätungen zu Anschlussverbindungen,

Schülerverkehr

-             höhere Verkehrsbelastung des Wohngebiets / Obere Straße

−          schweres Durchkommen der Busse im Wohngebiet durch parkende Autos,

−          Mehrkosten müssen aufgefangen werden:

  • Busfahrten werden evtl. aus Kostengründen reduziert
  • Evtl. andere Linienführung (Holzhausen über Bergfelden/ Vöhringen)
  • Zusammenlegung von Bussen
  • Kostenübernahme durch Kommune?

 

Eine Fahrplanänderung für die Wintermonate (z. b. Nov – März) könne er sich

aufgrund des enormen Aufwands (Aushänge komplettes Gebiet,

Anschlussverbindungen, Taktung Fahrer, etc.) und der Schwierigkeiten bei der

Transparenz in der Bevölkerung, nicht vorstellen.

Herr Fehrenbacher von der Unteren Verkehrsbehörde des Landratsamtes Rottweil und Herr Steilner von der Polizeidirektion Tuttlingen könnten sich vorstellen, einem Antrag der Stadt Sulz a. N. zu folgen. Die verkehrsrechtliche Anordnung gelte dann jedoch auch für landwirtschaftliche Maschinen. Vorab sollte die Stadt sich näher mit den Konsequenzen auseinandersetzen, mit Einbindung der Anwohner/Bevölkerung.

Zu vermerken sei, dass auf der Straße keine schweren Unfälle verzeichnet wurden und die Straße nicht zwingend für den Busverkehr gesperrt werden müsse.

Alle beteiligten waren sich einig, dass für den Winter 2016 aufgrund des enormen

Aufwands noch keine Änderung realisierbar ist. Alle Fahrer werden jedoch nochmals

auf das Befahren der Holzhauser Steige im Winter sensibilisiert.

Herr Decker wird im Frühjahr verschiedene Ausführungsvarianten mit entsprechenden Auswirkungen zur Diskussion im Ortschaftsrat Holzhausen einbringen (März/April

2017). Sollten Mehrkosten auf die Stadt zukommen wird der Antrag zusätzlich im

Gemeinderat beraten.

Besprochen wurden zudem weitere Themen:

a) Verlängerung/Verstärkung der Schutzplanken an der Holzhauser Steige

b) Kantenabschrägung am Bordstein im Kurvenbereich / Einmündung Kreisel wegen

häufigen „Reifenplatzern“ Das Straßenbauamt prüft die Vorschläge hinsichtlich der finanziellen Umsetzbarkeit.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

g.)  Verkehrsschau

Ortsvorsteher Lutz Strobel informierte über die am 03.11.2016 stattgefundene Verkehrsschau. Die rein örtlichen Punkte wie Lindenstraße, Friedhofstraße, Tempo 30 wurden auf den 17.11.2016 verschoben.

Entschieden wurde jedoch, dass bei der Grundschule in Holzhausen Tempo 30 gelten soll. Hier werden nun die Schilder bestellt und so zeitnah wie möglich installiert.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

Über die Beratung der Verkehrsschau am 17.11.2016 wird er, so Ortsvorsteher Lutz Strobel, den Ortschaftsrat in der nächsten Sitzung informieren.

Der Ortschaftsrat nimmt hiervon Kenntnis.

h.)  Sanierung der Feldwege

Ortsvorsteher Lutz Strobel gab bekannt, dass einige Feldwege in diesem Spätsommer eine intensive Sanierung erfahren haben.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis

i.)    Sanierung der WC’s in der Grundschule

Ortsvorsteher Lutz Strobel gab bekannt, dass in den Sommerferien die WC’s der Grundschule grundlegend saniert wurden.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

j.)    Landschaftspflegeprogramm 2016 und 2017 und Stellungnahme zum Artikel im Schwarzwälder Bote vom 08. November 2016

Ortsvorsteher Lutz Strobel konnte ausführen, dass für die Pflege der Windschutzhecken ein positiver Zuschussbescheid einging. Die Feuerwehr ist schon mit der Umsetzung beschäftigt. Zusammen mit dem Landschaftserhaltungsverband (LEV) des Landkreises Rottweil gab es im August auch einen ausführlichen Ortstermin. Dabei zeigte es sich, dass die bislang durchgeführten Pflegemaßnahmen von der Feuerwehr Holzhausen sehr professionell von statten gingen. Da gibt es in der Nachbargemeinde Mühlheim noch größeres Potential wie bei uns eine vielfältige und funktionierende Heckenstruktur aufzubauen.

Die Ortschaftsverwaltung Holzhausen hat, in Abstimmung mit Frau Hartmann von der Unteren Naturschutzbehörde den Antrag für 2017 beim Landratsamt Rottweil eingereicht.

Aufgrund des Artikels im Schwarzwälder Boten möchte ich folgende Erklärung abgeben:

„Nach 25 Jahren Ortsvorsteher und vielen Pflegemaßnahmen an unseren Windschutzhecken ist mir die Kritik nicht neu und auch heute darf ich stolz  feststellen, dass unsere Windschutzhecken von Fachleuten als ökolgisch und in ihrer Funktion herausragend bewertet werden. Es gibt kaum so artenreiche Feldgehölze wie auf Holzhauser Gemarkung. Wir sind froh, dass durch die Pflanzung von Windschutzhecken verhindert wurde, dass die Flurbereinigung uns eine ausgeräumte Landschaft hinterlassen haben. Umso mehr engagieren wir uns, engagiere ich mich in vielen Terminen und Aktionen mit der Unteren Naturschutzbehörde um den Erhalt der Windschutzhecken auf Gemarkung Holzhausen.

Im Rahmen der Flurbereinigung auf Holzhauser Gemarktung, welche in den 1960-er-Jahren durchgeführt wurde, entstanden auf gut 6 km Länge entlang der öffentlichen Feldwege Windschutzhecken. Diese trotz ihrer geringen Breite in ihrer Vielfalt sehr einmaligen  Hecken und Sträucher müssen regelmäßig und grundlegend gepflegt und zurückgeschnitten werden. Wie kaum ein anderer Lebensraum bieten Hecken die größte Vielfalt verschiedenster Lebensbedingungen auf engstem Raum. Sie erfüllen somit die optimalen Voraussetzungen für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Windschutzhecken erfüllen jedoch auch wichtige Schutzfunktionen. Diese sind vor allem in der Landwirtschaft von Nutzen. Sie hemmen die Wasser- und Winderosion,verbessern das Kleinklima sowie den Wasserhaushalt in ihrem Einzgsbereich. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Pflege, damit die Hecken in ihrer gesamten Breite lebt. Dazu müssen größere Bäume entfernt und die Hecken„auf den Stock gesetzt werden“, um funktionierende und lebende Hecken zu erhalten. Dadurch erreichen wir das Ziel, dass mindestens ein Drittel Öffnungen

im Heckenprofil vorhanden sind, die vom Wind durchblasbar sind.

Jedes Jahr in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde führt unsere Feuerwehr diese Pflegemaßnahme fachlich bestens durch. Und bei einem Ortstermin im August mit Herrn Wolfram Rösch vom Landschaftserhaltungsverband Rottweil, mit Herrn Helmut Rosenfelder, mit Herrn Matthias Gramoll von der Feuerwehr Holzhausen und mit Vertretern aus Mühlheim haben wir uns einen ganzen Nachmittag mit dem Thema „Pflege der Hecken“ auseinandergesetzt. Dabei kam deutlich zum Ausdruck, dass die Hecken auf Holzhauser Gemarkung durch ihre laufende Pflege ökologisch wertvoll sind, diese Hecken leben und funktionieren und auch ihren Nutzen für die angrenzenden landwirtschaftlichen Grundstücke haben, in dem der Wind gebrochen wird. Hecken mit zu viel Bäumen, wie wir diese auf Gemarkung Mühlheim vorfanden, haben keinen ökologischen Wert und haben massiven negativen Einfluss auf die angrenzenden Felder, weil der Wind über die Bäume drüber weht und dadurch erst recht die landwirtschaftlichen Grundstücke negativ beeinträchtigt. Einzelne Büsche und Bäume müssen herausgenommen,

um aufgelichtete Bereiche für Jungwuchs zu schaffen.

Wir haben entsprechend den Richtlinien die Hecken fachmännisch gepflegt und tun damit unserer Natur und den landwirtschaftlich genutzten Grundstücken was gutes.“

k.)  Kündigung des Mietvertrages durch die „Deutsche Funkturm“

Ortsvorsteher Lutz Strobel informierte, wonach die Deutsche Funkturm GmbH den Mietvertrag bezüglich dem Funkmasten beim Gähnenden Stein kündigte.

Wie es mit dem Funkturm weitergeht, darüber ist er, so Ortsvorsteher Lutz Strobel, mit der Stadt Sulz im Gespräch. Sobald hierzu näheres feststeht, werde er dies in den Ortschaftsrat Holzhausen einbringen.

l.)    Gebäude Albstraße 24

Ortsvorsteher Lutz Strobel führte aus, dass die Wohnung im Gebäude Albstraße 24, wo auch das Schlachthaus untergebracht ist, nunmehr frei ist. Die dort seit vielen Jahren wohnhafte Familie hat sich eine neue Wohnung im Seltenweg genommen.

Wie es mit dem Gebäude Albstraße 24 weitergeht bzw. mit der gesamten Raumsituation in der Albstraße, darüber müssen entsprechende Überlegungen mit allen Beteiligten angestellt werden.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

m.) Kanalsanierungen in Holzhausen

Im Auftrag des Stadtbauamtes Sulz führt die Firma KTF aus 89177 Börslingen bis Mitte Dezember Kanalsanierungen in Holzhausen durch. Davon betroffen ist die Ortsdurchfahrt, einige Straßen im Bereich „Brunnenkohl“ wie Nelkenweg, Ahornstraße, Veilchenweg, Im Brunnenkohl und Ringstraße. Weiter tangiert sind die Patmosstraße, Sulzer Straße, Stadionstraße, Eschweg sowie die Friedhofstraße. Es wird ggf. zu kleineren Behinderungen und Einschränkungen kommen, die vor Ort bei Bedarf abgesprochen werden.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

n.)  Obstanlage zu verpachten

Die Stadt Sulz ist im Besitz einer 11 a 33 qm großen Parzelle in der Obstanlage Holzhausen. Diese Obstanlage wurde nunmehr an Herrn Thomas Zimmermann aus Fischingen zum nächstmöglichen Zeitpunkt verpachtet. Der Pachtpreis beträgt 20,00 Euro pro Jahr. Dem künftigen Pächter wurden auch die Kosten für drei Obstbäume zur Ergänzung von der Stadt Sulz am Neckar übernommen.

  • o.)  Panoramahalle – Schäden durch Veranstalter

Ortsvorsteher Lutz Strobel konnte den Ortschaftsrat weiter davon informieren, dass bei einer mehrtägigen Veranstaltung im Sommer es Schäden an den Fliesen im Eingangsbereich gab und auch eine Tischtennisplatte wurde beschädigt. Diese ganzen Schäden wurden in Abstimmung zwischen Hausmeister, Stadtbauamt und Veranstalter bestens gelöst.

Ein weiterer Kühlschrank für Kuchen soll beschafft werden. Dafür werden derzeit Angebote eingeholt.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

p.)  Volkstrauertag am 13. November 2016

Auf die Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2016 am 13. November 2016 um 10.15 Uhr    wurde von Ortsvorsteher Lutz Strobel hingewiesen.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

q.)  Seniorennachmittag am 04. Dezember 2016

Ortsvorsteher Lutz Strobel konnte ausführen, dass zusammen mit dem MGV Holzhausen die Vorbereitungen für den Seniorennachmittag am 04. Dezember 2016 angelaufen sind. Es wird ein sehr interessantes Programm mit Wolfgang Müller geben alias BLÄCK SHEEP-  Schwäbische Komödy- c/o Wollie Malone. Es wird der Gemischte Chor des MGV auftreten, örtliche Kapazitäten werden Sketche aufführen, der Schulchor wird auftreten und Urs Thiel wird Worte in den Advent vortragen.

Der Ortschaftsrat nahm hiervon Kenntnis.

r.)   Neujahrswanderung

Ortsvorsteher Lutz Strobel regte an, auf die Neujahrswanderung 2017 zu verzichten.

Der Ortschaftsrat trägt dies so mit.

s.)  Neubürgerspaziergang 2017

Ortsvorsteher Lutz Strobel regte an, auf den Neubürgerspaziergang 2017 zu

verzichten.

Der Ortschaftsrat trägt dies so mit.

 

5.)        Anfragen der Ortschaftsräte und Ortschaftsrätinnen

 

Die erste Anfrage bezog sich auf die Altpapiersammlungen 2017, die nun von 4 auf drei Sammlungen reduziert werden und von der Evangelischen

Kirchengemeinde und dem Männergesangverein ( 2 x) durchgeführt werden. Die genaue Terminierung wird noch zwischen beiden Organisatoren erfolgen.

Die weitere Anfrage bezog sich auf den Ahornbaum im Roten Weg der gefällt werden musste.