Holzhausen
Rückblick auf die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Holzhausen Drucken E-Mail
Montag, den 20. März 2017 um 18:31 Uhr
Ein neues Löschfahrzeug ist für die Holzhauser Feuerwehr bestellt. Das alte TLF hat nach 27 Jahren ausgedient. Michael Krebs wurde für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Ein bisschen muss die Holzhauser Feuerwehr auf ihr neues Fahrzeug noch warten, das zwar bestellt ist, aber die Lieferzeit kann bis zu einem Jahr dauern. Die Vorfreude war aber schon spürbar bei der Hauptversammlung der Wehr am Freitag im Feuerwehrgerätehaus, wo Michael Krebs für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet wurde.

Zwei neue Fahrzeuge, und zwar jeweils ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) mit einem 1800 Liter-Wassertank, schafft die Stadt Sulz an, und zwar eines für Hopfau und eines für Holzhausen.

Im Vorgriff  bekommen die Holzhauser aber neue Atemschutzgeräte. Die alten Atemschutzgeräte wären jetzt zur Prüfung fällig. „Das machen wir aber nicht  mehr, ihr bekommt vorab die neuen“, sagte der Stadtbrandmeister. Zudem gibt es in Kürze die neuen Uniformen, außerdem wurden für die Gesamtwehr 110 Helmlampen beschafft, mit denen auch die Abteilungswehren ausgestattet werden. „Die dienen für eure Sicherheit“, sagte Heizmann. Er informierte die Holzhauser Kameraden auch darüber, dass es seit Januar höhere Vergütungssätze gibt. In diesem Zusammenhang zeigte sich Heizmann sichtlich zufrieden, dass „die Stadtverwaltung und der Gemeinderat jetzt wieder voll hinter der Feuerwehr stehen und uns  unterstützen.“ Bekanntlich gab es da in der jüngsten Vergangenheit im Zusammenhang mit der abgelehnten Redcard Zweifel. Weitere Neuerung: Spätestens im nächsten Jahr werden die Feuerwehren mit neuen Funkgeräten ausgestattet, denn es kommt die kreisweite digitale Alarmierung, der dann auch noch der digitale Funk folgen soll. Heizmann wies auf die Notwendigkeit einer funktionierenden Tageseinsatzbereitschaft hin  und ging auch noch kurz auf den Großbrand bei der Metallveredelung am 20. März 2016 ein, wo sich gezeigt habe, dass die Feuerwehr nun wirklich  jede vorhandene Gerätschaft brauche und nicht einen Schlauch zuviel habe.

Abteilungskommandant Alex Leuze hat in seiner Wehr 20 Aktive, konnte dabei neu Sebastian Schneider begrüßen, der von der Jugendwehr zu den Aktiven aufgerückt ist.

In der Alterswehr sind sechs Mitglieder, zwei in der  Altersabteilung. 370 Stunden wurden bei 17 Übungen und drei Funk- und Fahrübungen geleistet, der Übungsbeteiligung hat sich mit 82,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, müsse aber noch besser werden. Alle Übungen haben Michael Krebs, Alexa Leuze sowie der Kommandant selbst besucht, wofür es einen Weinrömer gab.

Fünf Einsätze mit 130 Stunden hatten die Holzhauser Wehrmänner zu bestreiten, darunter den Schaltschrankbrand beim Heinrich Kipp-Werk und den Großeinsatz beim Brand der Metallveredelung in Sulz. Bei beiden habe sich das hohe Leistungsvermögen und die Schlagkraft der Holzhauser Wehr gezeigt. Zudem mussten die Holzhauser noch einen Blut- und zwei Ölspuren beseitigen.

Kassier Klaus Kopf erhielt für seinen  einen überaus positiven Kassenbericht mit einem deutlichen Plus ein  dickes Lob von den Kassenprüfern. Das Plus braucht man aber auch, denn in diesem Jahr steht Ende September ein viertägiger Ausflug ins Allgäu an.

Schriftführer Gregor Plocher ließ das vergangenen Jahr ausführlich Revue passieren, ging besonders auf die Haupt- und Nachtübung und die Lehrfahrt nach Gaggenau ein, wo man Gelegenheit hatte, auf einer Unimog-Teststrecke zu fahren.

Bei der Entlastung hob Ortsvorsteher Lutz Strobel den hohen Ausbildungsstand der Wehrmänner hervor  und sagte, „es ist beachtlich, was unsere Feuerwehr alles leistet und wieviel Zeit sie in Übungen, Ausbildung, Gerätepflege und auch in die Kameradschaft steckt. Denn diese Kameradschaft ist genauso wichtig. In unserer Feuerwehr stimmt es.“ Ein großes Anliegen sei ihm die Nachwuchswerbung und die Jugendarbeit, denn beides  sei für die Zukunftssicherung der Wehr wichtig.

Michael Krebs wurde für 25 Jahr aktiven Dienst geehrt. Krebs ist über die Jugendwehr, in die er 1992 eingetreten ist, ein Jahr später zu den Aktiven gekommen, ist Atemschutzgeräteträger und hat 2003 das bronzene Leistungsabzeichen erhalten. Zudem sei Krebs ein Feuerwehrmann, den man immer anrufen könne. Von der Feuerwehrabteilung gab's ein Gruppenbild und einen Geschenkkorb,  von Stadtbrandmeister Eugen Heizmann das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst und die entsprechende Urkunde. Zudem wurde Daniel Kopf und Benjamin Dölker befördert.

Zudem wurden Daniel Kopf und BenBenjamin Dölker zu Hautfeuerwehrmännern befördert. kpd

 

 

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